Eine riesengrosse Überraschung
Jacques Grandjean

Grüner Fluorit und Gwindel – im Sommer 2015 haben wir beim Fieschergletscher gänzlich unerwartete und grossartige Funde gemacht. Davon möchte ich berichten.

 

Der Alpstein und seine Fossilien
Peter Kürsteiner

In der Nordost-Schweiz, auf dem Gebiet der Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St. Gallen, befindet sich der Alpstein. Im Zentrum dieses Gebietes befinden sich die drei nahezu parallel von Südwesten nach Nordosten verlaufenden Bergketten des Säntisgebirges. Dessen Aufbau ist überaus aufschlussreich. Auf kleinem Raum kann der geologisch Interessierte viel Wissenswertes über die Gesteine, deren Fossilinhalt sowie den Schichtaufbau erfahren und so einen vertieften Einblick in die Gebirgsbildung erhalten.

 

150 Jahre Morionfund am Tiefengletscher, Uri (2. Teil)
Edwin Gnos

Die vor 150 Jahren auf der Urner Seite des Gletschhorns gefundenen Kristalle waren eine Sensation. Sie erzielten jedoch den erhofften Verkaufspreis nicht. Naturfreunde halfen, das Material den damaligen Sammlungen zu offerieren. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass noch viele Stücke in Museen erhalten sind. Der erste Teil des Artikels zum Riesenfund am Tiefengletscher erschien im Schweizer Strahler, Heft 1/2018.

 

Gedanken beim Schleifen von Gesteinsbrocken aus dem Tessin
Peter Indergand-Helfenstein

Immer wieder staune ich über die Vielfalt der Hornblendegarben, zum Teil mit Granat, die im kristallinem Schiefer aus der Tremola-Serie, Gotthardstrassentunnel-Süd, stammen.

 

Spaltiit – nomen est omen
Thomas Raber, Stefan Graeser

Wie in einer Kurzmitteilung von 2014 publiziert wurde, lieferte der Lengenbach ein weiteres neues Mineral, wobei es sich zweifellos um dasjenige Lengenbach-Mineral mit den grössten Einzelkristallen für die Typbeschreibung handelt: Auf der Fundprobe (Haldenfund W. Gabriel) konnten drei stengelige Einzelkristalle von je gut 2 mm Länge ausgemacht werden, die dann zur eindeutigen Identifizierung am Mineralogischen Institut in Basel zur Verfügung standen. So angenehm die Grösse des Minerals für die Untersuchung, umso hinderlicher für die Untersuchung war eine andere Eigenschaft – die Spaltbarkeit. Bei der geringsten Berührung mit einer Präpariernadel lösten sich hauchdünne, gebogene Folien, die äusserst schwierig zu untersuchen waren. Diese Eigenschaft führte zu dem Labor-Spitznamen «Spalti» und schliesslich zu dem späteren Namen des neuen Minerals.

(Abstract in English see below)

 

ABSTRACT in English

Spaltiite, Tl2Cu2As2S5, the 44th new mineral species from Lengenbach, owes its name to its perfect clivage (Spaltbarkeit in German). It is the first thallium-copper sulfosalt to be found in nature. It shows relatively large (up to 2 mm), prismatic, lead-grey crystals, reminiscent of the more common classical lead sulfosalts. The formal description of the new mineral is still pending.

 

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